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Bindehautentzündung durch Viren (Konjunktivitis epidemica)

Was ist das? - Definition

Eine Bindehautentzündung, die durch Viren verursacht wird, ist eine Infektion des Auges, die zu Rötung und wässrig-schleimigem Ausfluss führt. Sie beginnt meist einseitig und greift nach vier bis acht Wochen auf das andere Auge über. Nach etwa zwei Wochen klingt die Entzündung allmählich ab. Die Virusinfektion ist hochgradig ansteckend und inzwischen meldepflichtig.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen

Keratokonjunktivitis epidemica
Viruskonjunktivitis

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen

Die Bindehaut ist eine feuchte, glatte, durchsichtige Schleimhautschicht, die ein Gleiten des Augapfels in der Augenhöhle ermöglicht. Sie stellt zusammen mit Lidern und Tränen einen einzigartigen Schutzmechanismus für das Auge dar.
Das auslösende Virus heißt Adenovirus und ist hoch ansteckend. So kann es nicht nur auf direktem Weg, sondern auch über einige Umwege (von infizierten Händen über Handtücher, Gegenstände etc.) ins Auge gelangen. Da die Viren hochgradig infektiös sind, ist die Erkrankung "der Alptraum jedes Augenarztes". Es müssen in der Praxis, aber natürlich auch vom Patienten selbst, strengste Hygienevorschriften eingehalten werden.
Die Viren lösen eine Entzündung aus, die Bindehaut reagiert darauf mit einer vermehrten Füllung der Gefäße. Zahlreiche Blutgefäßschlingen werden sichtbar, das Auge erscheint rot.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Erstes Anzeichen einer viralen Bindehautentzündung ist das "rote Auge". Dazu kommt schnell eine erhebliche Schwellung der Bindehaut und Ausfluss, der zu Beginn wässrig und später schleimig ist. Die Augen wirken sehr "glasig", sie jucken und vermitteln ein starkes Fremdkörpergefühl. Ein weiterer Hinweis auf einen Virusbefall sind geschwollene Lymphknoten. Meist befallen die Viren auch andere Körperregionen, weshalb allgemeine grippeähnliche Beschwerden auftreten können

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen

Bleibt die Adenovirusinfektion auf die Bindehaut beschränkt, heilt sie in ein bis drei Wochen von selbst ab. Die Erreger werden durch das körpereigene Immunsystem unschädlich gemacht. Der Patient ist dann allerdings nicht immun gegen eine neue Erkrankung.
Ist die Hornhaut befallen, kommt es meist zu Sehstörungen und die Beschwerden können monatelang anhalten. Während der Heilung bilden sich in der Hornhaut so genannte Nummuli. Das sind runde Einlagerungen, die in der ganzen Hornhaut verstreut auftauchen. Sie können zu einer starken Blendung führen und die Sehschärfe ziemlich beeinträchtigen. Schlimmstenfalls kann es über Monate dauern bis sie sich vollständig zurückgebildet haben.
Wie bei allen Virusinfektionen lässt sich der Erreger selbst nicht behandeln, der Arzt behandelt die Symptome z.B. mit Tränenersatzflüssigkeit.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Nur durch genauere Untersuchungen lassen sich Bindehautentzündungen durch Viren von solchen, die durch Bakterien oder allergisch bedingt sind, unterscheiden. Unklare Symptome wie "rote Augen" und Brennen sollte man nicht länger als zwei Tage selbst behandeln. Ein Arzt kann eine genaue Diagnose und eine dazu passende Behandlung festlegen.
Eine Bindehautentzündung kann auch im Rahmen einer Infektion mit Herpes-Viren auftreten. In diesem Fall kann zur Heilung ein spezieller Wirkstoff eingesetzt werden.
Auch im Zusammenhang mit so genannten "Kinderkrankheiten" wie Masern, Mumps und Röteln kommt häufig eine Bindehautentzündung vor.
Bestimmte Typen des Adenovirus verursachen das "Pharyngokonjunktivale Fieber". Bei diesem speziellen Krankheitsbild ist sowohl die Bindehaut als auch die Hornhaut betroffen. Zusätzlich treten allgemeine Infektzeichen auf und es entzünden sich vor allem Hals- und Rachenbereich.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps

Sehr wichtig ist die regelmäßige und sorgfältige Desinfektion der Hände und der Umgebung.
Am Besten verzichtet man aufs Händeschütteln und vermeidet größere Menschenansammlungen, um nicht weitere Personen zu infizieren.
Einmal-Artikel wie Waschlappen benutzen, alles andere möglichst heiß und oft waschen.
Die Augen nach Möglichkeit nicht reiben, gegen Schwellung und Juckreiz kühlende Kompressen zur Beruhigung auflegen.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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