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Stottern

Was ist das? - Definition

Stottern ist eine auffallend häufige Unterbrechung des Redeflusses. Typischerweise beginnt sie im Kindesalter, kann aber bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen.
Jungen sind doppelt so häufig von Stottern betroffen wie Mädchen, Männer sogar fünf Mal häufiger als Frauen. Bei betroffenen Mädchen und Frauen ist das Stottern dagegen stärker ausgeprägt und dauert länger an.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen

Balbuties
Psellismus
Dysphemie
Dysarthria syllabaris

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Kinder in ihrer Entwicklung Phasen haben, in denen es zu Unregelmäßigkeiten im Sprachfluss kommt, etwa beim Erlernen neuer Wörter oder Sprechregeln, die erst in die Sprache integriert werden müssen. Daher werden sie als entwicklungsgerechte Sprachunflüssigkeiten bezeichnet. In manchen Situationen werden Wortwiederholungen, Füllwörter oder Sprechpausen sogar gezielt eingesetzt, um das Gesagte zu unterstreichen.
Ungewollte Unflüssigkeiten werden verstärkt, wenn das Kind beim Sprechen unter Druck steht oder Gesprächspartner negativ darauf reagieren. Durch Angst vor erneutem Versagen in der Sprache entsteht ein Teufelskreis: Richtig zu Sprechen erfordert größere Anstrengung und wird vermieden. Dadurch werden negative Erfahrungen getriggert, die die Störung weiter verstärken. Kommt es häufiger und öfter dazu (z.B. über ein halbes Jahr), spricht man von Stottern.
In Zwillingsstudien wurden starke Hinweise auf genetische Ursachen von Stottern gefunden. Mindestens so wichtig für die Ausprägung des Stotterns sind das familiäre Umfeld, persönliche und soziale Belastungen. Auch Intelligenz und Aufmerksamkeit scheinen eine Rolle zu spielen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Es lassen sich drei Formen von Stottern unterscheiden:
Entwicklungsstottern ist mit 80 Prozent der Fälle die häufigste Form und tritt vor allem bei Kindern im Alter zwischen 3-8 Jahren auf.
Eine Stotterneurologie kommt selten in Folge einer Hirnschädigung, z.B. nach einem Unfall oder einer Hirnblutung vor.
Psychogenes Stottern kommt häufig bei psychisch vorerkrankten Menschen vor.
Typische Sprachunterbrechungen beim Stottern sind:
Wiederholung von Lauten, Silben, Worten oder Satzteilen, z.B. Wa-wa-was ist los?.
Blockierungen, z.B. K-----kaffee.
Dehnung, z.B. Wwwwweeeeer ist da?.
Vermeiden stottergefährlicher Worte, durch Verwendung eines anderen passenden Wortes.
Ausweichen auf ein anderes Wort im Sprechfluss.
Daneben kann es zusätzliche Symptome geben, die auf schweres Stottern hindeuten können:
Gefühl von Angst oder Scham
Mitbewegen der Gesichts oder Kopfmuskeln
Abbruch des Blickkontakts beim Sprechen
Vermeiden Stottertypischer Siuationen, z.B. Telefonieren.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen

Bei bis zu 80 Prozent der Betroffenen verschwindet Stottern innerhalb von vier Jahren auch ohne Behandlung von selbst.

Verhaltenstipps

Stottertherapie ist schwierig, außerdem gibt es mehrere Herangehensweisen. In jedem Fall sollte man sich dafür an einen Fachmann wenden (Logopädie, Sprachheilpädagogik).
Ein Ziel der Therapie ist, sich nicht auf die Vermeidung des Stotterns, sondern auf das flüssige Sprechen zu konzentrieren um systematisch eine flüssige Sprache aufzubauen um damit das Stottern zurückzudrängen.
Eltern oder Gesprächspartner können diese Therapie unterstützten. Dieselben Maßnahmen dienen auch der Vorbeugung.
wenig Zeitdruck, das erzeugt Stress beim Sprecher
aussprechen lassen, sich nicht ins Wort fallen
Rückmeldung geben: zeigen, dass man zugehört und verstanden hat
korrekte Sprache fördern und positiv verstärken.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangabe:
Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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