Seitenanfang
Rufen Sie uns kostenlos an! 0800-PALMPHARMA od. 0800-7256742762

Produktsuche

erweiterte Suche

Bequem bezahlen

Kontakt zu uns

Palmpharma
Apotheke im Löhr-Center
Hohenfelder Str. 22
56068 Koblenz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 20:00Uhr

Tel.:
0261-12331
Fax:
0261-14812
E-mail:
apotheke-im-loehr-center@palmpharma.de

Besuchen Sie unsere Filiale vor Ort:

Palmpharma
Apotheke im Globus Koblenz
Jakob-Caspers-Str.2
56070 Koblenz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 20:00Uhr

Tel.:
0261-98839600
Fax:
0261-98839609
E-Mail:
apotheke-globus-koblenz@palmpharma.de

Palmpharma
Apotheke am Forum
Altlöhrtor 17
56068 Koblenz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 19:00Uhr

Tel.:
0261-9884890
Fax:
0261-98848929
E-Mail:
apotheke-am-forum@palmpharma.de

Palmpharma
Apotheke im Gewerbepark
Industristr. 18-20
56218 Mülheim-Kärlich
direkt neben Fahrrad Franz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Fr: 8:30 - 19:00Uhr
Sa: 8:30 - 18:00Uhr
Tel.:
0261 - 963960
Fax:
0261 - 9639629
E-Mail:
apotheke-im-gewerbepark@palmpharma.de

Unser Partner in Zell an der Mosel:

Palmpharma
Apotheke im Globus Zell
Fliehburgstr. 4
56856 Zell

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 20:00Uhr

Tel.:
06542 - 969810
Fax:
06542 - 9698118
E-Mail:
apotheke-globus-zell@palmpharma.de

Versandkostenfrei

In ganz Deutschland ab einem Bestellwert von 50,-

In unserer Region ab einem Bestellwert von 30,- Euro!

Unsere Kosmetikfirmen

Gesundheitslexikon

Suche

Index

Diabetische Neuropathie

Was ist das? - Definition

Unter der diabetischen Neuropathie versteht man eine Schädigung der Nerven, bedingt durch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen

diabetische Polyneuropathie

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache

Unser Nervensystem wird in das zentrale Nervensystem (bestehend aus Gehirn und Rückenmark) und das periphere Nervensystem (alle Nervenbahnen und -endigungen außerhalb des Gehirns und Rückenmarks) unterteilt. Im zentralen Nervensystem finden die Steuerungsvorgänge und die "Auswertung" von Informationen statt. Das periphere Nervensystem sorgt dafür, dass die Steuerungsvorgänge ausgeführt werden und umgekehrt das zentrale Nervensystem mit Informationen versorgt wird. So leitet das periphere Nervensystem einerseits Informationen aus dem Körper in das zentrale Nervensystem, umgekehrt aber auch Signale oder Befehle des zentralen Nervensystems in den gesamten Körper weiter.
Jeder Nerv versorgt je nach seiner Lage und Aufgabe bestimmte Körperregionen. Ist der Nerv in seiner Funktion gestört, so klagt der Betroffen in dem Gebiet, das der Nerv versorgt, über Sensibilitätsstörungen oder Muskelschwäche. Sind Nerven betroffen, die innere Organe versorgen, dann kommt es zu unterschiedlichen Regulationsstörungen in der Funktion des Organs.
Nach 10-jähriger Krankheitsdauer kommt es bei etwa 20-50% der Zuckerkranken zu Nervenschäden. Die Ursache ist nicht genau bekannt, man vermutet eine Kombination aus direkter Schädigung und einer verminderten Blutversorgung der Nerven infolge einer Verengung der Blutgefäße auf Grund der Zuckerkrankheit.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Meist sind die Nerven, die Arme und Beine versorgen, erkrankt, seltener die Nerven der inneren Organe.
Die Beschwerden bei einer diabetischen Neuropathie können sehr unangenehm sein:
Am häufigsten werden schmerzhafte Sensibilitätsstörungen besonders im Bereich der Füße, seltener der Hände beklagt. Betroffene reden von einem "Ameisenkribbeln", das sie spüren. Nachts kommt es häufig zu Wadenkrämpfen oder stechenden Schmerzen, die sich durch Bewegung bessern.
Typisch sind auch ein "strumpf-" oder "handschuhförmiges" Taubheitsgefühl an Füßen oder Händen.
Die Betroffenen beschreiben beim Gehen ein Gefühl, als ob sie "auf Watte" laufen würden.
Lähmungserscheinungen in den Bein- oder Armmuskeln sind Ausdruck einer ausgeprägten Nervenschädigung.
Sind die Nerven der inneren Organe betroffen, kann dies, bei der Harnblase zu Beschwerden beim Wasser lassen führen. Beim Magen wird meist ein Völlegefühl beklagt als Zeichen einer Magenentleerungsstörung. Schon bei leichten Nervenschäden bemerken die Männer eine Potenzstörung.
Bei Schäden von Nerven des Herz-Kreislaufsystems sind Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckschwankungen nicht selten.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen

Je nachdem, welche Nerven erkrankt sind, kann es zu ganz unterschiedlichen Komplikationen kommen. Hier einige Beispiele:
Ist die Sensibilität der Hände und Füße herabgesetzt, spüren die Betroffenen kleinere Verletzungen nicht mehr. Diese heilen nur schlecht ab und entzünden sich leicht.
Schreitet die Nervenschädigung fort, besteht die Gefahr chronischer Schäden mit Muskellähmungen welche sich nicht mehr bessern lassen.
Sind die Nerven des Herzens nicht mehr voll funktionsfähig, kann es passieren, dass ein Herzinfarkt unbemerkt bleibt, weil die Schmerzen nicht gespürt werden. Der Arzt spricht dann von einem "stummen Infarkt".
Diese zum Teil sehr schwerwiegenden Komplikationen müssen aber nicht unbedingt eintreten. Durch eine verbesserte Blutzuckereinstellung lassen sich die Nervenschäden teilweise wieder rückgängig machen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Neben dem Diabetes mellitus ist der chronische Alkoholmissbrauch eine häufige Ursache einer Nervenschädigung. Daneben kommen als mögliche Ursache auch eine Infektion durch einen Zeckenbiss (Lyme-Borreliose) oder Nervenschäden infolge einer bakteriellen oder viralen Erkrankung in Frage. In tropischen Regionen sind Mangelernährung mit chronischem Vitaminmangel und die Lepra die häufigsten Ursachen einer Nervenschädigung.
Sensibilitätsstörungen, die von selbst abklingen und nach einiger Zeit wieder auftreten, können auch Anzeichen einer Multiplen Sklerose sein.

Verhaltenstipps

Der Genuß von Alkohol sollte möglichst vermieden werden.__TAB__- Um Schäden an den Füßen zu vermeiden, sind bei einer diabetischen Neuropathie einige Regeln zu beachten:
Die Füße müssen täglich auf kleinere Verletzungen untersucht werden.
Um Verletzungen vorzubeugen sollte man nicht barfuss laufen und nur bequeme Schuhe tragen.
Ganz wichtig ist die richtige Fußpflege mit Instrumenten, welche die Haut nicht verletzen. Im Zweifel sollte man zur Fußpflege gehen.
Bei Verletzungen an Händen und Füßen muss man rechtzeitig den Arzt aufsuchen um die Wunden fachlich versorgen zu lassen. Nur so lassen sich Folgeschäden vermeiden.
Bei Störungen der inneren Organe oder Potenzstörungen sollte zum Ausschluss einer diabetischen Neuropathie ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Möglicherweise interessiert Sie auch:


Alle Informationen werden anhand der Daten von ABDATA Pharma-Daten-Service und der Fachinformationen oder der Packungsbeilagen erstellt. Sie dienen keinesfalls dazu, ein Präparat zu empfehlen oder zu bewerben oder die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker zu ersetzen.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Anmelden

TV Mittelrhein

Unser Service