Seitenanfang
Rufen Sie uns kostenlos an! 0800-PALMPHARMA od. 0800-7256742762

Produktsuche

erweiterte Suche

Bequem bezahlen

Kontakt zu uns

Palmpharma
Apotheke im Löhr-Center
Hohenfelder Str. 22
56068 Koblenz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 20:00Uhr

Tel.:
0261-12331
Fax:
0261-14812
E-mail:
apotheke-im-loehr-center@palmpharma.de

Besuchen Sie unsere Filiale vor Ort:

Palmpharma
Apotheke im Globus Koblenz
Jakob-Caspers-Str.2
56070 Koblenz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 20:00Uhr

Tel.:
0261-98839600
Fax:
0261-98839609
E-Mail:
apotheke-globus-koblenz@palmpharma.de

Palmpharma
Apotheke am Forum
Altlöhrtor 17
56068 Koblenz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 19:00Uhr

Tel.:
0261-9884890
Fax:
0261-98848929
E-Mail:
apotheke-am-forum@palmpharma.de

Palmpharma
Apotheke im Gewerbepark
Industristr. 18-20
56218 Mülheim-Kärlich
direkt neben Fahrrad Franz

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Fr: 8:30 - 19:00Uhr
Sa: 8:30 - 18:00Uhr
Tel.:
0261 - 963960
Fax:
0261 - 9639629
E-Mail:
apotheke-im-gewerbepark@palmpharma.de

Unser Partner in Zell an der Mosel:

Palmpharma
Apotheke im Globus Zell
Fliehburgstr. 4
56856 Zell

Unsere Öffnungszeiten
Mo - Sa: 8:30 - 20:00Uhr

Tel.:
06542 - 969810
Fax:
06542 - 9698118
E-Mail:
apotheke-globus-zell@palmpharma.de

Versandkostenfrei

In ganz Deutschland ab einem Bestellwert von 50,-

In unserer Region ab einem Bestellwert von 30,- Euro!

Unsere Kosmetikfirmen

Gesundheitslexikon

Suche

Index

Chronische Venenschwäche

Was ist das? - Definition

Die chronische Venenschwäche fasst alle Komplikationen zusammen, die entstehen, wenn sich das Blut über eine lange Zeit hinweg in den Beinen staut. Meist stecken defekte Venenklappen dahinter. Denn sie lassen es zu, dass das Blut nach unten wegsackt. Dadurch baut sich ein permanenter hoher Druck im Bein auf, der Venen und umliegendes Hautgewebe auf Dauer schädigt.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen

Chronisch venöses Stauungssyndrom
Chronisch venöse Insuffizienz

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen

Eine chronische Venenschwäche entwickelt sich dadurch, dass die schwere Blutmenge, bildlich vorgestellt wie eine Säule vom Fuß bis zum Herzen steht (Blutsäule), nicht in Richtung Herz geschleust wird, sondern in den tiefen Beinvenen versackt. Ein chronischer Druck baut sich auf, der die Venenwand immer weiter schwächt und die blauen Adern schließlich so sehr schädigt, dass der Schaden nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Meist stecken hinter dem Übel defekte Klappen in den Venen, die so genannten Taschenklappen. Diese körpereigenen Schleusen versperren im gesunden Bein dem Blut den Weg nach unten. Wie durch eine Einbahnstraße strömt das Blut dadurch nur in eine Richtung, nämlich zum Herzen. Es kann aber passieren, dass die Klappen nicht mehr fest schließen, am häufigsten weil sich die Gefäßwand im Rahmen eines Krampfaderleidens stark ausbeult. Dann nimmt das Blut den falschen Weg und sickert durch die undichten Klappen wieder zurück. Auch durch ein Gerinnsel kann sich das Blut aufstauen. Das aufgestaute Blut presst permanent gegen die unteren Klappen und macht sie dadurch schließlich undicht. Selten verhindern angeborene Verformungen von Venen oder Klappen, dass die Schleusen im Bein nicht richtig funktionieren. Manchmal entwickelt sich das Leiden, weil die Muskeln im Unterschenkel beispielsweise im Rahmen einer Bettlägerigkeit oder eines überwiegend stehenden Berufes für eine längere Zeit lahmgelegt sind. Sie können dadurch die Klappen nicht mehr tatkräftig unterstützen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Eine chronische Venenschwäche macht sich überwiegend am Unterschenkel und an den Füßen bemerkbar. Weil die Venenschwäche dazu führt, dass Wasser aus den Adern ins Gewebe übertritt, schwellen die Beine an. Die Venen am Fußrand weiten sich und treten hervor. Der Blutfarbstoff, der durch die schwache Wand der Adern nach außen dringt, färbt die Haut rotbraun. Sie beginnt, sich zu entzünden und juckt stark. Der Mangel an Sauerstoff lässt das Gewebe bläulich anlaufen. An manchen Stellen verschwindet der natürliche Hautton und es breiten sich weiße Flecken aus. Häufig wachsen die Nägel nicht mehr richtig. Die Fachleute teilen je nach Symptom eine chronische Venenschwäche in vier verschiedene Stadien ein.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen

Unbehandelt mündet das Leiden in ein unheilbares Geschwür, Fachleute sprechen vom "offenen Bein" oder "Ulcus cruris". Zustande kommt es dadurch, dass der ständige Druck reichlich Wasser aus den Adern ins umliegende Gewebe presst. Schließlich schaffen es die Lymphgefäße nicht mehr, das Übermaß an Flüssigkeit abzutransportieren. Mit der Zeit verhärtet sich zudem das Bindegewebe. Beides führt dazu, dass die Mikrozirkulation, das heißt die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen dieses Gebietes, und damit die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen zum Erliegen kommt. Am Ende stirbt die Haut ab.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Der Arzt muss abklären, ob hinter dem Geschwür eventuell Durchblutungsstörungen des arteriellen Strombettes stecken. Auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen wie eine Zuckerkrankheit oder eine Blutarmut, aber auch ein Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung) können Geschwüre am Bein hervorrufen. Eine rötlich verfärbte, juckende und entzündete Haut kann auch ein Zeichen für eine Infektion durch bestimmte Bakterien, so genannten Staphylokokken, sein.

Verhaltenstipps

Um zu verhindern, dass eine chronische Venenschwäche ungebremst fortschreitet, müssen die Betroffenen konsequent einen straffen Kompressionsverband umlegen. Im Anfangsstadium genügen maßgeschneiderte Kompressionsstrümpfe.
Auch kann der Blutfluss durch sportliche Betätigung, wie Rad fahren oder wandern unterstützt werden.
Kalte Güsse, Wechselduschen und Anwendungen nach Pfarrer Kneipp fördern die Durchblutung der Beine.
Das Hochlagern der Beine entlastet die Venen und führt zu einem erleichterten Rückfluss des Blutes von den Beinen zum Herzen.


Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Möglicherweise interessiert Sie auch:


Alle Informationen werden anhand der Daten von ABDATA Pharma-Daten-Service und der Fachinformationen oder der Packungsbeilagen erstellt. Sie dienen keinesfalls dazu, ein Präparat zu empfehlen oder zu bewerben oder die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker zu ersetzen.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Anmelden

TV Mittelrhein

Unser Service