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Osteochondrose

Was ist das? - Definition

Knöcherne Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule infolge einer Abnutzung der Bandscheiben.

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache

Die Wirbelsäule bildet die Hauptachse des menschlichen Körpers. Sie besteht aus Wirbeln, von denen 24 gelenkig miteinander verbunden sind und an fast allen Körperbewegungen teilnehmen. Sie ist unterteilt in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Im Inneren der Wirbel befindet sich ein Loch. Die Löcher aller Wirbel übereinander bilden einen Kanal, in dem unser Rückenmark verläuft. Zwischen den einzelnen Wirbeln befinden sich kleine Löcher, durch welche die Nerven aus dem Rückenmark in den Körper ziehen.
Ihre Stabilität erhält die Wirbelsäule durch Bänder, Sehnen und viele Muskeln entlang den Wirbelkörpern.
Zur Abpufferung von Stößen und Erschütterungen liegen zwischen den Wirbeln die Bandscheiben. Sie bestehen aus einem gallertartigen Kern und einem festen Faserring. Wie alle Organe unterliegen auch die Bandscheiben degenerativen Veränderungen, oder einfacher gesagt Abnutzungserscheinungen. Sie beginnen bereits mit dem 30. Lebensjahr. Der Gallertkern verliert an Wasser, es kommt zum Elastizitätsverlust der Bandscheibe. Dadurch wird der Abstand zwischen den einzelnen Wirbeln geringer, die Wirbelsäule insgesamt instabiler. Um die Stabilität wieder herzustellen, bilden die Wirbelkörper seitlich kleine knöcherne Randzacken. Gleichzeitig mit der Bandscheibendegeneration bildet sich oft eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke aus.
Degenerative Wirbelsäulenveränderungen gehören weltweit zu den häufigsten Beschwerden im Bewegungsapparat.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und von der Lokalisation der Wirbelsäulenveränderungen abhängig. Am häufigsten sind Schmerzen im Bereich der Lenden- und der Halswirbelsäule. Veränderungen im Bereich der Brustwirbelsäule verursachen meist nur wenig Beschwerden.
Eine Bandscheibendegeneration im Bereich der Lendenwirbelsäule kann zu folgenden Symptomen führen:
Dem akuten Hexenschuss mit plötzlichen starken Schmerzen.
Einer Ischialgie, das heißt eine Reizung des Ischiasnerven mit starken Schmerzen, die in das betroffene Bein ausstrahlen.
Chronischen Rückenschmerzen, die sich immer wieder bei falschen Bewegungen, lokaler Kälte, Infekten, aber auch bei Müdigkeit oder Abgeschlagenheit bemerkbar machen.
Auch im Bereich der Halswirbelsäule verursachen degenerative Veränderungen teils sehr unangenehme Symptome:
Es kann zur plötzlichen Nackensteife oder zu Nackenkopfschmerzen infolge von Muskelverspannungen kommen.
Eine Reizung der Nerven, die von der Halswirbelsäule in die Arme ziehen, führt zu bis in die Fingerspitzen ausstrahlenden Schmerzen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen

Wenn die Elastizität der Bandscheiben nachlässt, weil der Gallertkern Wasser verliert, wird auch der äußere Faserring um den Gallertkern brüchig.
Ausgelöst durch Überbelastungen der Wirbelsäule kann der Faserring reißen, der Gallertkern der Bandscheibe verschiebt sich dann in Richtung Wirbelkanal. Die Folge ist eine Einengung des lokalen Rückenmarknervens mit entsprechenden Ausfallerscheinungen, dem Bandscheibenvorfall.
Eine Lockerung des Bandapparates entlang den Wirbeln ermöglicht ein Abgleiten der Wirbelkörper. Dies kann ebenfalls eine Ursache von Rückenschmerzen sein.
Mit Zunahme der knöchernen Veränderungen an der Wirbelsäule nimmt im Alter die Beweglichkeit der Wirbelsäule stark ab. Diese zunehmende Versteifung hat oft eine Besserung der Schmerzen zur Folge.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Rückenschmerzen sind die häufigsten beklagten Schmerzen überhaupt. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der wachstumsbedingten Verkrümmung der Wirbelsäule über rheumatische Veränderungen bis hin zu psychischen Erkrankungen. Aber auch Entzündungen oder Erkrankungen anderer Organe können zu Rückenschmerzen führen. So kann hinter Schmerzen in der Brustwirbelsäule beispielsweise ein Herzinfarkt stecken.

Verhaltenstipps

Da es sich bei der Osteochondrose um altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule handelt, können wir diese nicht verhindern. Zur Vorbeugung von Rückenschmerzen aber dient die Stärkung der Rückenmuskulatur, denn dadurch verbessert sich die Stabilität der Wirbelsäule. Viele Krankenkassen bieten in so genannten Rückenschulen Übungsbehandlungen an.
Übergewicht sollte vermieden werden, denn es belastet die Wirbelsäule zusätzlich. Auf eine aufrechte Haltung und gute Stühle bei sitzender Tätigkeit ist zu achten. Rückenschonendes Heben ist besonders wichtig: nicht der Rücken, sondern die Oberschenkel sollten die Hauptarbeit übernehmen, deshalb ist es wichtig, beim Heben schwerer Gegenstände immer in die Knie zu gehen.
Wenn die Rückenschmerzen plötzlich auftreten, sehr stark sind und mit Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen einhergehen, sollte zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls ein Arzt aufgesucht werden.

Bearbeitungsstand: 22.11.2011

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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